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Der erwachsene Hund
Inhalt
Ihr Hund wird erwachsen
Erziehung
Fellpflege und Baden
Auf Reisen
Regelmäßige Routineuntersuchungen
Der Tierarztbesuch
Bewegung ist wichtig
Verschiedene Rassen haben unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse

Ihr Hund wird erwachsen

Glauben Sie nicht, Ihr Hund bräuchte jetzt weniger Aufmerksamkeit und Pflege, nur weil er kein Welpe mehr ist! Im Gegensatz zu Kindern verlassen Hunde nie das heimische Nest. Wenn er auch als erwachsenes Tier teilweise auf sich selbst aufpassen kann, ist er doch immer auf das Verantwortungsbewusstsein seines Besitzers angewiesen. Natürlich muss nun auch die Erziehung fortgesetzt werden, mit der Sie beim Welpen begonnen haben.

Erziehung

Ein schlecht erzogener ausgewachsener Hund kann noch unangenehmer sein als ein ungehorsamer Welpe. Daher ist es wichtig, mit der Erziehung fortzufahren, wenn der Hund erwachsen wird. Ein von professionellen Hundetrainern durchgeführtes Gehorsamkeitstraining kann eine sinnvolle Ergänzung zur eigenen Erziehung sein. Aber vergessen Sie bitte nie: Was auch immer Sie Ihrem Hund beibringen wollen, er braucht stets Ihr Lob und Ihre Ermutigung.

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Fellpflege und Baden

Regelmäßiges Bürsten und gründliche Fellpflege sollten Ihnen und Ihrem Hund zur Routine werden. Wenn Sie ihn bereits als Welpen an regelmäßige Pflegestunden gewöhnt haben, wird er jetzt ruhig dastehen oder sitzen und das Bürsten in vollen Zügen genießen. Schmutz, loses Haar und Parasiten müssen regelmäßig entfernt werden, ansonsten besteht die Gefahr, dass sie Hautirritationen verursachen. Gleichzeitig wird die Durchblutung der Haut gefördert und so ebenfalls ein seidig-glänzendes Fell unterstützt.

Baden Sie Ihren Hund nur, wenn es wirklich nötig ist. Zu viele Bäder können den natürlichen Schutzmantel der Haut schädigen und sie trocken und weniger wasserabweisend machen. Verwenden Sie ein hochwertiges Hundeshampoo - benutzen Sie keinesfalls für den menschlichen Bedarf konzipierte Produkte! Achten Sie darauf, dass kein Shampoo in die Augen und Ohren des Hundes gelangt, weil ihm das Schmerzen bereiten würde. Beginnen Sie beim Waschen mit dem Körper, erst zum Schluß kommt der Kopf dran. Sobald nämlich sein Kopf nass ist, wird sich der Hund schütteln, um trocken zu werden. Waschen Sie das Shampoo überall gründlich aus und reiben Sie den Hund dann kurz mit einem trockenen Handtuch ab. Bei sommerlichen Temperaturen können Sie mit Ihrem Hund natürlich auch ins Freie gehen und ihn dort auf ganz natürliche Weise trocknen lassen. Ansonsten kann sein Fell auch mit einem Fön getrocknet werden.

Auf Reisen

Falls Sie Ihren Hund bereits im Welpenalter ans Autofahren gewöhnt haben, dürften Autoreisen jetzt kein Problem für ihn sein. Im Gegenteil: wenn Sie mit ihm zum Beispiel aufs Land fahren, damit er sich austoben kann, wird er sich bereits darauf freuen und es kaum abwarten können, ins Auto zu springen. Sorgen Sie während der Fahrt immer für Frischluftzufuhr, aber lassen Sie nicht zu, dass sich Ihr Hund aus dem Fenster lehnt. Falls Sie eine längere Reise unternehmen, sollten Sie auf jeden Fall mehrere Pausen einlegen. Lassen Sie Ihren Hund aber keinesfalls allein im Fahrzeug zurück, wenn es heiß ist - auch nicht, wenn die Fenster geöffnet sind. Hunde leiden stärker unter Hitze als Menschen und können sogar ersticken.

Falls Sie eine Auslandsreise planen, sollten Sie sich rechtzeitig über die jeweiligen Einreisebestimmungen erkundigen. Oft werden Impfnachweise und ein Gesundheitsattest verlangt. Ihr Tierarzt kann Sie sicherlich über die Einreisebestimmungen informieren.

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Regelmäßige Routineuntersuchungen

Ihr Hund steckt voller Lebensenergie, das heißt aber nicht, dass seine Gesundheit eine Selbstverständlichkeit ist. Sie sollten ihn ruhig einmal wöchentlich untersuchen. Kontrollieren Sie seine Augen, seine Ohren, seine Maulhöhle, seine Pfoten, die Krallen, Haut und Fell. Zögern Sie nicht, Ihren Tierarzt zu Rate zu ziehen, wenn Sie etwas Ungewöhnliches entdecken. Oft werden Sie einfach merken, dass etwas nicht in Ordnung ist - dennoch sollten Sie gezielt auf die folgenden Anzeichen achten:

  • Appetitlosigkeit und verminderte Flüssigkeitsaufnahme.
  • Plötzlicher Gewichtsverlust oder spontane -zunahme; allmählicher Gewichtsverlust über einen längeren Zeitraum.
  • Trägheit und Motivationslosigkeit.
  • Vermehrter oder verminderter Urinabsatz.
  • Blutiger oder zu weicher Kot, Durchfall.
  • Anhaltendes Erbrechen.
  • Übermäßiger Speichelfluss oder unregelmäßige Atmung.
  • Glanzloses Fell

Der Tierarztbesuch

Wenn Sie bemerken, dass mit Ihrem Hund etwas nicht in Ordnung ist, sollten Sie nicht warten, bis es möglicherweise zu einem wirklichen Problem wird. Vorbeugen ist oft besser als heilen! Die meisten Hundebesitzer empfinden es als beruhi-gend, ihren Hund mindes-tens einmal jährlich zum Tierarzt zu bringen. Regelmäßige Routineuntersuchungen helfen, gesundheitliche Probleme frühzeitig zu entdecken und ermöglichen gegebenenfalls eine gezielte Behandlung. Ihr Hund benötigt ohnehin eine Reihe von Impfungen. Ihr Tierarzt wird Ihnen genau mitteilen können, wann Ihr Hund geimpft werden muss.

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Bewegung ist wichtig

Es ist sehr wichtig, dass Sie herausfinden, wie viel Bewe-gung Ihr Hund braucht - und dass sie ihm diese unbedingt ermöglichen! Bekommt der Hund nämlich zuwenig Bewegung, besteht die Gefahr, dass er unruhig und reizbar wird. Oder er wird übergewichtig, was gesundheitliche Probleme mit sich bringen kann. Natürlich können verschiedene Hunde sehr unterschiedliche Bedürfnisse haben: so führt ein Ausstellungshund oder ein Hütehund ein anstrengenderes Leben als ein Familienhund. Falls Sie nicht genau wissen, wie viel Bewegung Ihr Hund wirklich braucht, sollten Sie sich an Ihren Tierarzt oder den Züchter des Hundes wenden.

Verschiedene Rassen haben unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse

Ausgewachsene Hunde können verschiedenen Rassen angehören und ganz unterschiedliche Größen aufweisen, und entsprechend ganz unterschiedliche Nährstoff-bedürfnisse haben. Sie sind aber genauso zu beachten wie die heranwachsender Welpen und älterer Hunde! Einige ausgewachsene Hunde zum Beispiel verbrennen mehr Energie als andere und benötigen deshalb eine besonders hohe Energiezufuhr, während andere zu Übergewicht neigen und ein kalorienreduziertes Futter erhalten sollten. Größere Rassen können von Zutaten profitieren, die ihre Gelenke gesund erhalten und aufgrund eines reduzierten Fettgehalts ihr Gewicht konstant halten.

Die goldene Regel lautet: Wenn Sie möchten, dass Ihr Hund gleichmäßig wächst, sich optimal entwickelt und ein langes gesundes Leben genießen darf, sollten Sie unbedingt dafür sorgen, dass er eine auf seine speziellen Bedürfnisse abgestimmte Nahrung erhält.

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